zuwanderer in der stadt Zur Schader Stiftung
zur startseite kontaktdaten aufrufen impressum druckfreundliche seite aufrufen


Das Projekt.
Ziele, Methoden und Arbeitsformen


Deutschland ist ein Einwanderungsland. Seine Integrationspraxis ist bislang aber noch nicht systematisch entwickelt worden. Die Bedeutung des Integrationsraums Wohnung und Wohnumfeld steigt indes umso mehr, als die bisherige Integrationsmaschine "Arbeitsmarkt" immer weniger zuverlässig funktioniert und die Bildungswege von Migranten deutlich schlechter verlaufen als die gleichaltriger Deutscher.

Projektauftrag: durch aussagekräftige Forschung zu besserer Praxis Auftrag des Projekts ist es, die Forschung zum Thema der sozialräumlichen Integration von Zuwanderern zu systematisieren, zu ergänzen und neu zu positionieren, um anschließend in einem Netzwerk „Forschung & Praxis“ für Kommunen und Wohnungswirtschaft differenzierte Ansätze für die sozialräumliche Integration von Zuwanderern in Deutschland zu entwickeln, umzusetzen und zu erproben.

Expertenforum definiert Integrationsfaktoren Aufgabe des Expertenforums mit seiner zentralen Rolle im Projekt ist die Bündelung und Systematisierung wissenschaftlicher Forschung und praktischer Erkenntnisse zur sozialräumlichen Integration von Zuwanderern mit dem Ziel, jene Bedingungen und Zusammenhänge zu benennen und zu strukturieren, die die sozialräumliche Integration von Zuwanderern in Deutschland fördern bzw. hindern.

Praxis-Netzwerk erprobt Handlungsorientierungen Aufgabe des Praxis-Netzwerks aus Kommunen und Wohnungswirtschaft, der zweiten "Projektsäule", ist es, die Ergebnisse des Expertenforums auf die jeweils lokalen Zusammenhänge zu übertragen und umzusetzen, um dadurch die kommunale und wohnungswirtschaftliche Praxis der sozialräumlichen Integration von Zuwanderern weiter zu entwickeln.

Begleitforschung dokumentiert und unterstützt Aufgabe der Begleitforschung im Sinne des Action-Research-Konzepts ist der Wissenstransfer vom Expertenforum in die Mitgliedsstädte des Praxis-Netzwerks. Außerdem werden durch empirische Forschung zu Beginn des Projekts einschlägige Daten, Konzepte und Strukturen in den Mitgliedsstädten des Praxis-Netzwerks festgestellt und in ihren Entwicklungen verfolgt.

Ergebnisoffenheit und Unabhängigkeit als Projektleitlinien Das gesamte Projekt ist ergebnisoffen angelegt. Die Verbundpartner geben keine inhaltliche Richtung vor, Experten im Projektsinne sind die Mitglieder des Expertenforums sowie die Mitglieder des Praxis-Netzwerks.

Ein Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft Praktisches Ziel des Gesamtprojekts ist, unter der Perspektive der sozialräumlichen Integration von Zuwanderern einerseits zum Zusammenhalt der städtischen Gesellschaft beizutragen und andererseits – unter Anerkennung zunehmender gesamtgesellschaftlicher Diversität und Differenz – Spaltungs- und Polarisierungstendenzen entgegenzuwirken.

 
 
zuwanderung langen schwarzer kk
© 2001 - 2013 Schader-Stiftung. Alle Rechte vorbehalten.
Letzte Änderung: 02.01.2007