Schwerpunkt: Ethnische Segregation - akzeptieren oder gegensteuern? Die ethnische und soziale Mischung von Bevölkerungsgruppen war bis in die neunziger Jahre hinein das Leitbild der Wohnungspolitik und der Stadtentwicklung. Jetzt gibt es Anzeichen, dass ethnische Segregation, dieses alle Einwanderungsgesellschaften kennzeichnende Phänomen, als alternativlos hingenommen wird. Die Kommunalpolitische Infothek der Heinrich-Böll-Stiftung beleuchtet das Für und Wider und nimmt damit explizit Bezug auf die wesentliche Forderung im Projekt "Zuwanderer in der Stadt": Integration trotz Segregation!
Bei den Projekten, die die Bertelsmann-Stiftung in ihrer Reihe "Demographie konkret" vorstellt, gilt das Hauptaugenmerk der konkreten Umsetzung von Ideen zur Bewältigung demographischer Problemlagen auf kommunaler Ebene, so u.a. im Themenbereich der Integrationspolitik. Alle Projekte sind bereits in ihrer praktischen Anwendung unter Einbeziehung lokaler Akteure erprobt worden. Sie sollen als gute Beispiele dienen und kommunale Entscheidungs- träger, aber auch zivile Initiatoren zu eigenen Projekten anregen.
Dem Thema der Integration wird sich in 25 Beispielprojekten gewidmet, deren Spektrum sich von der interkulturellen Öffnung der Verwaltung bis zur Politik in den Stadtteilen erstreckt.